Zakaria spricht in der Schweiz über seinen Wechsel und sein Jahr 2017
»Für mich war 2017 ein Sprungbrettjahr«
Denis Zakaria hat sich in seinem ersten halben Jahr Bundesliga schon mehr als gut behauptet. Foto: Dirk Päffgen.
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30.12.2017 15:16 Uhr
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Verfasst von Andreas Plum

Denis Zakaria hat ein aufregendes Jahr hinter sich. Im Sommer von den Young Boys Bern zu Borussia Mönchengladbach gekommen, qualifizierte sich der Mittelfeldmann mit der Schweizer ‚Nati’ für die WM 2018 in Russland und schlug zudem in seinem ersten halben Jahr am linken Niederrhein voll ein. In der französischsprachigen Schweizer Tageszeitung ‚Le Temps’ ließ der 21-Jährige nun sein Jahr Revue passieren.

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Es ist schon erstaunlich, wie gut sich Denis Zakaria auf Anhieb in der Bundesliga und bei den Borussen adaptiert hat. 16 von 17 Ligaspielen (1 Tor, 2 Vorlagen) hat der Neuzugang aus Bern absolviert, 15 davon von Beginn an. Lediglich zwei Spiele hat er nicht über die volle Distanz auf dem Feld gestanden. Die Bundesliga weiß bereits nach der Hinrunde, mit wem man es zu tun hat, wenn man auf Borussia Mönchengladbach und den Schweizer Nationalspieler trifft.

Warum unterstreicht ein Blick auf die Daten nach der Hinrunde. Zakaria lief insgesamt starke 158,57 Kilometer, hatte 832 Ballkontakte, eine Zweikampfquote von 45 Prozent und eine herausragende Passquote von 91 Prozent. Starke Werte für den Schweizer Nationalspieler, der im defensiven Mittelfeld mit dafür sorgte, dass die Gegenspieler nicht allzu zu lachen hatten.

Derby-Sieg in besonderer Erinnerung

Gleich am ersten Bundesligaspieltag gab der 21-Jährige sein Bundesligadebüt und wusste zu überzeugen. Zakaria brachte alle gespielten Pässe an den Mann, gewann 52 Prozent seiner Zweikämpfe und lief über zwölf Kilometer. Der 1:0-Derbysierg rundete das erfolgreiche Debüt ab.

»Ich werde mich an mein ganzes Leben an mein erstes Spiel mit Mönchengladbach erinnern. Wenn ich daran denke, bekomme ich Gänsehaut. Wir spielten gegen Köln, ein wichtiges Derby für den Verein und seine Fans. Die Atmosphäre im Stadion war unbeschreiblich«, schaut Zakaria in der französischsprachigen Schweizer Tageszeitung ‚Le Temps’ auf sein erstes Bundesligaspiel zurück. »An diesem Tag haben wir ein gutes Spiel gemacht und haben 1:0 gewonnen, ich habe 90 Minuten gespielt. Mein Vorteil? Es war eines dieser ganz besonderen Spiele, bei denen du nur gut sein kannst...«

Eine mehr als gute Investition sind auch die zwölf Millionen Euro Ablösesumme, die sich schon jetzt im wahrsten Sinne bezahlt gemacht hat. Im Januar diesen Jahres war Zakaria noch vier Millionen Euro wert, im Dezember taxiert Transfermarkt.de den Marktwert auf 16 Millionen Euro.

»Für mich war 2017 ein Sprungbrettjahr«

Dass sich Zakaria direkt so gut eingefunden hat, war zu wünschen, aber sicherlich nicht zu erwarten. So muss sich der 21-Jährige in diesen Tagen auch mal kneifen, wenn er das Jahr 2017 Revue passieren lässt. In diesem Winter verbachte Zakaria seinen Urlaub in Brasilien, letztes Jahr weilte er noch als Spieler von Bern in London. »In diesem Moment habe ich nicht geglaubt, dass ich zwölf Monate später in Deutschland in der Bundesliga sein werde. Alles ging schnell, sehr schnell«, so Zakaria.

»Für mich war 2017 ein Sprungbrettjahr. Ich habe die Young Boys für die Bundesliga verlassen, habe mit der Schweizer Nationalmannschaft in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft gespielt, mit diesen unglaublichen Play-off-Spielen gegen Nordirland«, sagt Zakaria. »Ich habe viele Fortschritte gemacht. Ich bin auf dem Feld gewachsen, auch außerhalb. Jetzt lebe ich alleine in einem fremden Land. Ja, mein Leben hat sich verändert.«

»Seit meinem Umzug nach Deutschland hat sich mein Leben wirklich verändert, denn ich lebe zum ersten Mal alleine. Einige meiner Teamkollegen wie Yann Sommer und Josip Drmić leben in Düsseldorf, einer größeren Stadt als Mönchengladbach. Ich entschied mich, eine Wohnung in der Stadt zu nehmen, um in der Nähe des Stadions zu sein«, begründet der 21-Jährige. »Zu Hause habe ich fast nichts gemacht und jetzt mache ich fast alles! Ich habe zwar eine Haushälterin eingestellt, aber ich lege auch selbst Hand an. Und ich koche auch. Nicht jeden Abend. Ich gehe regelmäßig mit einigen Teamkollegen ins Restaurant. Das macht immer noch mehr Spaß als zu Hause zu bleiben.«

»Bei Borussia herrscht wirklich eine ausgezeichnete Atmosphäre«

Einen besonderen Draht hat Zakaria zu seinen Schweizer Landsleuten Josip Drmić und Nico Elvedi. »Nico lebt nicht weit weg von meinem Zuhause, das ist gut. Wir nutzen die Gelegenheit, gute Zeiten zu verbringen. Es gibt eine gute Freundschaft zwischen uns«, sagt er.

»Die beiden waren es auch, die mich dazu brachten, die Stadt zu besuchen, als ich ankam. Wir haben uns als kleine Gruppe zusammengeschweißt, ohne dass es ein Clan ist. Während der Teamaktivitäten sind alle zusammen. Es mag banal klingen, aber es stimmt: Bei Borussia herrscht wirklich eine ausgezeichnete Atmosphäre«, schwärmt Zakaria. »Es wird gesagt, dass es für einen Erfolg nicht ausreicht, gut Fußball zu spielen, man braucht die richtige Einstellung. Meine Integration war einfach. Ich denke, das liegt daran, dass hier alle Spieler gleichberechtigt sind. Es herrscht in diesem Klub ein echter Familiengeist. Das ist eine Kraft, die man nicht überall findet. Das passt mir natürlich sehr gut.«

Sofort gepasst hat für den sympathischen Schweizer auch gleich die Entscheidung, an den linken Niederrhein zu wechseln. »Als es darum ging, mein Glück im Ausland zu versuchen, machte Mönchengladbach gleich einen starken Eindruck. Von den ersten Kontakten und den ersten Besuchen an hatte ich das Gefühl, dass ich hierher kommen musste«, so Zakaria.

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