Ohne neun nach Freiburg – Wer verteidigt rechts?
»Was die Mannschaft im Moment aus sich rausholt, ist sehr gut«
Reece Oxford könnte in Freiburg von Beginn an auflaufen. Foto: Dirk Päffgen.
  Vorbericht
11.12.2017 17:09 Uhr
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Verfasst von Andreas Plum

Jahresendspurt in der Fußball-Bundesliga. Zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest beendet die deutsche Eliteklasse die Hinrunde 2017/2018 mit einer englischen Woche. Für Borussia Mönchengladbach steht dabei zunächst am morgigen Dienstag die Aufgabe beim SC Freiburg auf dem Programm. Dieter Hecking muss dabei vor allem erneut Umbaumaßnahmen in der Defensive vornehmen.

Viel Zeit blieb Dieter Hecking und den Borussen nicht, das Remis gegen den FC Schalke aufzuarbeiten und den Akku wieder aufzuladen. Denn nur drei Tage danach steht bereits die nächste Aufgabe an. Es ist die vorletzte in der Bundesliga, ehe die Hinrunde am kommenden Freitag mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV passé ist und noch das Achtelfinal-Spiel im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen ansteht.

Doch zunächst steht am morgigen Dienstag (20.30 Uhr) die Aufgabe beim SC Freiburg auf dem Programm. Um große Reisestrapazen zu vermeiden und sich so optimal darauf vorzubereiten, machten sich die Borussen am heutigen Montagnachmittag per Flugzeug au den Weg in den Breisgau, wo es dann am Dienstag um 11 Uhr noch ein Anschwitzen geben wird.

Wer verteidigt rechts?

Nicht mit dabei sein werden neben den bekannten Ausfällen auch weiterhin Fabian Johnson (Rückenprobleme) und Tony Jantschke (Vorsichtsmaßnahme nach Schädelprellung). Das Duo stand bereits gegen Schalke 04 nicht zur Verfügung. »Stand jetzt wird keiner der Spieler zurückkommen, die gefehlt haben«, gab Dieter Hecking nach dem Remis gegen die Knappen bekannt.

Und als ob die Personalsituation nicht schon angespannt genug ist, kommt „ausgerechnet“ in der englische Woche ein weiterer Ausfall hinzu. So holte sich Nico Elvedi gegen Schalke seine fünfte Gelbe Karte ab und ist so zum Zuschauen verdammt. Somit fehlen dem Fußball-Lehrer im Breisgau gleich neun Akteure. »Wir laufen personell auf der Felge«, brachte es Hecking am Montag auf der Internetseite des Klubs auf den Punkt.

»Was die Mannschaft im Moment aus sich rausholt, ist sehr gut. Sie rückt auch aufgrund der Personalsituation sehr eng zusammen. In dieser Phase der englischen Woche müssen wir wirklich aufpassen, dass wir da gut rauskommen.«

Bleibt also zu hoffen, dass sich in Freiburg kein weiterer Akteur verletzt. Zunächst wird Hecking im Breisgau aber abermals seine Viererabwehrkette umstellen müssen. Wer dort Nico Elvedi auf der rechten Abwehrseite ersetzen wird, bleibt abzuwarten. Außenverteidiger Justin Hoffmanns, der gegen Schalke erstmals im Profikader stand und wohl auch mit nach Freiburg reisen wird, wäre ein Kandidat. Zudem wäre da noch Reece Oxford.

Doch ungeachtet der dünnen Personaldecke wollen die Borussen den Breisgau nicht ohne etwas Zählbarem im Gepäck wieder verlassen. Doch einfach wird das nicht. Schließlich kommt der Sportclub nach einem 4:3-Sieg nach 0:3-Rückstand aus Köln mit ganz breiter Brust daher. Zudem ist die Streich-Truppe seit drei Spielen ungeschlagen und holte dabei starke sieben Punkte. Und gegen die Fohlenelf ist der Sportclub zu Hause in der Bundesliga seit neun Duellen ungeschlagen (sieben Siege und zwei Remis) – so lange wie gegen keinen anderen aktuellen Bundesliga-Club.

Diese Serie gilt es also seitens der Borussen zu brechen. Vincenzo Grifo und Matthias Ginter dürften dabei gegen ihren Ex-Klub besonders motiviert sein. Ein Punkt sollte es im Breisgau schon mindestens werden.

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