Pressekonferenz vor dem Spiel in München
Hecking: »Nichts ersetzt Siege«
Dieter Hecking muss in München auf Stindl verzichten. Foto: Heiko van der Velden
  Vorbericht
12.04.2018 14:30 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Am Samstagabend gastiert Borussia Mönchengladbach beim frischgebackenen Deutschen Meister. Gegen den FC Bayern München braucht es ähnlich wie im Hinspiel einen Sahnetag, um nach dem Sieg gegen Hertha BSC erneut zu punkten. Sich hinten reinzustellen ist indes keine Option für die Borussen, wie Dieter Hecking auf der heutigen Pressekonferenz erklärte.

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In der Trainingswoche vor dem Duell mit dem Rekordmeister konnte Dieter Hecking endlich nochmal an mehreren Tagen ein Trainingsspiel mit Elf-gegen-Elf absolvieren. So ließ er am Mittwoch die vermeintliche A-Elf gegen die B-Elf antreten. Die B-Elf hatte dabei die Aufgabe, das Spiel der Münchener ein wenig zu kopieren, um den Gegner vom Wochenende zu simulieren. Christoph Kramer wollte die Bedeutung des Spiels im Vorfeld nicht zu hochhängen.

»Du hast immer eine Chance«

Trotzdem spürt Dieter Hecking bei seiner Mannschaft, dass sie sich auf das Spiel freut: »Ich glaube schon, dass meine Mannschaft dieses Bayernspiel mit Vorfreude angeht. Es wird schwer und Bayern München kann auch Tore schießen. Aber ich bin nie einer, der von vornherein sagt, dass wir dahin fahren und schauen, dass wir irgendwie heil rauskommen aus der Nummer. Das ist nicht meine Art und das wäre auch komplett falsch, wenn ich meine Mannschaft so vorbereiten würde. Die Champions-League-Spiele in dieser Woche zeigen, dass du im Fußball immer eine Chance hat. Und vielleicht ergibt sie sich am Samstag.«

Dass die Bayern aufgrund der Dreifachbelastung den einen oder anderen Stammspieler schonen, ist wahrscheinlich. Einen Vorteil sieht Dieter Hecking für sein Team dadurch nicht: »Es ist doch egal, wen die Bayern aufs Feld schicken. Ich glaube, dass dieser Kader so viel hergibt. Jupp Heynckes wird sicherlich auch überlegen, ob er den einen oder anderen rauslässt. Aber die Spieler die dann reinkommen, wollen auch die beste Leistung abrufen, um in eventuellen Finalspielen der Bayern eine Alternative zu sein. Das macht die Aufgabe mit Sicherheit nicht leicht.«

»Zu langsam und zu feherhaft«

Gerade die Leistung der ersten 70 Minuten gegen Hertha BSC wird selbstredend nicht ausreichen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Darauf blickte Dieter Hecking nochmal kurz zurück: »Wir haben insgesamt zu langsam und zu fehlerhaft gespielt haben. Das haben wir nochmal analysiert. Genauso haben wir analysiert, was nach dem 1:1 passiert ist. Die Mannschaft hat plötzlich befreiter gespielt und dieses Spiel noch gedreht. Das ist das erste Mal in der Saison gewesen, dass wir drei Punkte eingefahren haben, die glücklich waren«, sagt Hecking und ergänzt: »Nichts ersetzt Siege, egal wie glücklich der Sieg war.« Denn zu oft hätten die Borussen in dieser Saison eine Leistung gezeigt, die am Ende mehr wert gewesen sei als null Punkte, so Hecking.

Pause für Stindl

Neben Patrick Herrmann, der sich im gestrigen Training einen Außenbandriss und Teilriss des Innenbandes zugezogen hatte, muss Hecking auch auf seinen Kapitän Lars Stindl verzichten, der gelbgesperrt fehlen wird. »Lars ist natürlich eine sehr wichtige Komponente in unserem Spiel. Das positive ist, dass er jetzt die Pause bekommt, die er in den letzten Wochen mal verdient gehabt hätte, weil er mit hohem Laufaufwand gespielt hat. Er hätte gerne gespielt in München, denn auch für ihn ist es wichtig, sich mit den Besten messen zu dürfen. Jetzt kann er die Frische für die letzten vier Spiele bekommen, um dann die Mannschaft wieder so zu führen, wie er es in den letzten Wochen getan hat«, erklärt Hecking. Eine Gelbsperre droht indes auch Jannik Vestergaard (vier Gelbe Karten) und Denis Zakaria (neun Gelbe Karten) mit der nächsten Verwarnung.

Drmic als Stindl-Ersatz?

Für Stindl könnte Josip Drmic auflaufen, der sich zuletzt mit einem Tor und einem Assist weiteres Selbstvertrauen holen konnte. Dafür gab es heute nochmal ein Lob vom Trainer: »Josip hat in den letzten Wochen einen riesen Auftrieb bekommen. Er hat in seinen Einsatzzeiten gezeigt, dass er spritzig wirkt und dass er hochmotiviert ist. Er hat durch den Schweizer Nationaltrainer nochmal ein gutes Zeichen bekommen, der ihn für die beiden Länderspiele nominiert hat. Das war für ihn selbst und uns überraschend. Er will uns auch helfen in dieser schwierigen Phase vorne und ist in einer guten Verfassung«, beschreibt Hecking seinen Eindruck von Drmic.

Definitiv ausfallen werden Mamadou Doucouré (Muskelteilriss im Oberschenkel), Patrick Herrmann (Außenbandriss und Innenbandteilriss im linken Sprunggelenk), Fabian Johnson (Aufbautraining), Fabian Johnson (Aufbautraining), Reece Oxford (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Julio Villalba (Muskelbündelriss im Oberschenkel).

»Vielleicht können wir es noch besonderer machen

Ihren festen Platz in der Allianz-Arena werden hingegen rund 8.000 Gladbacher haben. »Wenn 8.000 mit nach München fahren, dann weiß ich um die Historie, weil die Gladbachfans gerne nach München fahren. Ich glaube, dass es für sie auch immer ein besonderes Auswärtsspiel ist und vielleicht können wir es noch besonderer machen, indem wir was mitnehmen.« Darüber würde sich sicherlich keiner beschweren, egal, ob es denn nun am Ende ein verdienter oder noch so glücklicher Sieg wäre. Das Spiel wird um 18:30 Uhr angepfiffen und im Free-TV (Sky Sport News HD) übertragen.

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