FOHLENHAUTNAH
Zweiter Vertrag erfolgreich verlängert

Max Eberl verlängert vor Union-Spiel auch mit László Bénes

Vorbericht
21.11.2019 13:31 Uhr
László Bénes trägt bis 2024 das Trikot der Fohlen. FOTO: DIRK PÄFFGEN, FOHLEN-HAUTNAH.DE
Verfasst von Daniel Schnichels

Borussia Mönchengladbach hat den Vertrag mit László Bénes bis 2024 verlängert. Das gab Max Eberl auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Union Berlin bekannt. Marco Rose kann personell aufatmen, mehrere Spieler sind wieder zurück im Training.

Bénes bleibt bis 2024

Normalerweise beginnt Cheftrainer Marco Rose immer die Pressekonferenz, doch diesmal gehörte die Bühne Max Eberl. Borussias Sportdirektor hatte zwei personelle Angelegenheiten auf dem Herzen. »Es kommt zwar nicht mehr wirklich überraschend, aber wir haben den Vertrag mit László Bénes bis 2024 verlängert«, sagte Eberl. Damit binden die Fohlen nach Florian Neuhaus den zweiten Spieler über mehrere Jahre. Zudem wurde auch der Vertrag mit Co-Trainer Frank Geideck bis 2022 verlängert.

Embolo, Kramer und Bénes wieder im Training

Breel Embolo ist nach seiner Muskelverletzung im Oberschenkel wieder zurück im Training. Der Schweizer absolvierte am Dienstag erstmal wieder Teile des Mannschaftstrainings. Auch Christoph Kramer (Zerrung am Innenband im Knie) und László Bénes (Prellung am Sprunggelenk) stehen nach ihren Verletzungen aus dem Spiel gegen Bremen wieder auf dem Rasen. 

Julio Villalba und Keanen Bennetts trainierten in der vergangenen Woche fleißig bei der U23 mit, nun sind sie zurück im Profi-Training der Borussia. Tony Jantschke (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Tobias Sippel (Innenbandanriss im Knie) und Torben Müsel (arthroskopischer Eingriff im Knie) fallen für das Spiel in Berlin voraussichtlich aus. Andreas Poulsen kam mit einem Bänderriss im Sprunggelenk zurück von der U21 Dänemarks. Torben Müsel kann inzwischen schon wieder leichte Übungen im Training absolvieren.

Zweites Pflichtspiel gegen Union

Das Spiel bei Union Berlin läutet die Schlussphase zur Winterpause ein, Borussia muss bis dahin noch acht Spiele absolvieren. Mit Union Berlin haben die Fohlen noch eine Rechnung offen: Bisher trafen beide Teams erst ein Mal in einem Pflichtspiel aufeinander, die Eisernen gewannen 2001 das DFB-Pokal-Halbfinale nach Elfmeterschießen. Damals stand Max Eberl noch auf dem Platz: »Ich habe den letzten Auftritt bei Union sicherlich nicht in bester Erinnerung. Aber bei Union hat sich in den letzten 18 Jahren auch einiges getan.«

Nicht nur aus sportlicher Sicht haben sich die Eisernen entwickelt und sind mittlerweile auch voll in der Bundesliga angekommen. »Vor allem zu Hause mit dem tollen Publikum im Rücken sind sie sehr gut drauf. Wir treffen auf einen Gegner, die sich in die Bundesliga gearbeitet haben und auch Ergebnisse dafür bekommen«, warnt Marco Rose. 

Borussias Trainer warnt auch vor den vielen großen Spielern in der Offensive, denn die Berliner treten viele Flanken und suchen den Abschluss oft durch Kopfbälle. Rose und seine Mannschaft wissen also, »was auf uns zukommt«.

Herbstmeisterschaft kein Thema

Bis zur Winterpause stehen noch einige spannende Aufgaben auf dem Plan, in der Bundesliga und Europa League sind die Fohlen noch mal richtig gefordert. Auch wenn Borussia aktuell mit vier Punkten Vorsprung nach diesem Spieltag immer noch noch Tabellenführer ist, schaut Marco Rose nicht zu weit in die Zukunft. »Die Herbstmeisterschaft ist kein Thema, denn es ist kein offizieller Titel und hat keine Aussagekraft«, so Rose.

Vielmehr geht es bis zur Winterpause darum, »Fußballspiele zu gewinnen, extrem aufmerksam zu sein und unsere Leistung zu bestätigen«. Vom aktuellen Erfolg ist Rose keinesfalls überrascht, denn die Ergebnisse sind »kein Zufall, sondern der Ertrag von täglich harter Arbeit«.